subota, 13. kolovoza 2011.

Individuelle Therapie-PHYSIKALISCHE THERAPIEN

Während der letzten Jahrhunderte entwickelten sich viele Systeme, um den Körper zu bearbeiten und Krankheiten zu verhüten oder zu behandeln. Daie Körperarbeit oder physische Behandlung wird als eine manipulative Technik beschrieben. Darunter versteht man jede behandlung, bei dem der Praktiker seine Hände benutzt, um wohltuende Veränderungen in den Muskeln und Knochen des Klienten oder über diese in anderen Körperteilen zu bewirken.

ALTE TRADITIONEN
Alle alten Zivilisationen waren mit Körperarbeit bestens vertraut. Die Inder, Japaner, Chinesen, Griechen, Ägypter und die Ureinwohner von Nord- und Südamerika praktizierten alle manuelle Therapien, und Hippokrates beschreibt in seinem Werk Corpus Hippocrauteum etliche Griffe an der Wirbelsäule.
In Europa wurden während des Mittelalters manuelle Therapien und Massagen von Heilern praktiziert. Diese auch als Knochenbrecher verspotteten Heiler, die als Knocheneinrichter bezeichnet wurden, blieben populär bis ins 19. Jahrhundert. Dann ergoß sich die Verachtung und der Spott der neuen Medizin über die Methoden und Behandlungen der Knocheneinrichter, und nahezu alle Therapie starben aus.
Mitte der 70er Jahre des letzten Jahrhunderts entwickelte der amerikanische Arzt Andrew Taylor Still (188-1917), unzufrieden mit den zeitgenössischen Strömungen der Medizin, eine neue Form der Körperarbeit, die er Osteopathie nanntze. Osteopathie rettete die Behandlungsmethoden der Knocheneinrichter hinüber in das Zeitalter der wissenschhaftlich geschulten Ärzte, denen an offiziellen Schulen detailliert Anatomie und Physiologie unterrichtet wurde.
1895 entdeckte DFaniel David Palmer (1845-1913), ein kanadischer Magnetheiler, daß schon eine kleine Verschiebung eines Teils des skelettgefüges auf die Nerven drücken kann und deren leitende Kapazität intensivieren oder abnehmen läßt. Dies führt entweder zu einem Zuviel oder Zuwenig der Funktion und damit zur Krankheit. Er nannte seine Behandlung Einrenkung, sie wurde dann als Chiropraktik bekannt. Weniger als ein Jahrhundert später werden Osteopathie und Chiropraktik fast als Haupttherapien angesehen.
Weitere Neuerungen in der Körperarbeit gab es später im 20. Jahrhundert, zum Großteil nach dem zweiten Weltkrieg, und fast alle basieren auf der Osteopathie oder der Chiropraktik.
Ida Rolf z. B., eine Europäerin, die vor dem zweiten Weltkrieg in die USA zog, erdachte eine Methode, die sich auf die Entspannung des tieferen weichen Gewebes des Körpers konzentriert und dadurch den Körper ausdehnt. Sie glaubte, wenn der Körper wieder so ausgerichtet ist, daß die physikalischen Strukturen in einer streng vertikalen Linie liegen, müßte die Erdanziehung eingentlich das körpereigene Energiefeld unter stützen und ein physisches und psychisches Wohlbefinden hervorrufen.
Marion Rosen, auch eine Amerikanerin aus Europa, führte eine Körperarbeit ein, die den Körper mit dem integrieren soll, was sie Psyche oder Seele nennt. In Australien führte der Industrie- Chemiker Tom Bowen ein Behandlungskonzept ein, bei dem sich Ruhepausen und Bewegungsperioden in einer Sitzung abwechseln.

MODERNE METHODEN
Heutzutage bestehen manuelle Therapien aus vielen verschiedenen Prozeduren. Jede von ihnen kann auch eine ganze, selbständige Therapie sein. Demgemäß gibt es Massage-Therapeuten, die sich auch nur auf eine Art Massage spezialisiert haben. Akupressur und Shiatsu benutzen die Energiepunkte, Myotherapie bezieht den Druck auf Tieferliegende Triggerpunkte mit ein. Dann gibt es Physikalische Therapeuten, die Massage und Gelenkbehandlung Kombinieren. Einige Heilpraktiker sind darauf spezialisiert, nur spezifische Gelenke einzurichten. Es gibt immer mehr Überlappungen zwischen den Therapieformen.
Manuelle Therapien, also die ARbeit am Körper, werden immer glaubwürdiger und beliebter, weil bewiesen ist, daß sich das Befinden vieler Menschen dadurch verbessern läßt.


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