Langsame, streichende Bewegungen sind die Grundelemente jeder Massage. Sie werden normalerweise mit beiden Händen ausgeführt, wobei der Dsumenabstand circa 2,5 cm beträgt. Lange, ausgreifende Bewegungen wirken erwärmend und entspannend. Lebhafte Bewegungen wirken belebend und stimulieren den Blutkreislauf und den Lymphfluß.
KNETEN (PETRISSAGE)
Finger und Daumen werden wie beim Teigkneten benutzt, um die Haut zu pressen und zu rollen. Diese ist ideal für Schultern, Hüften und Schenkel. Kneten streckt und entspannt angespannte Muskeln und verbessert die Zirkulation. Dadurch wird die Nährstoffzufuhr der Gewebe und der Abtransport der Abfallprodukte verbessert. Leichtes Kneten erhöht die Spannung der Haut und der Schichten über den Muskeln; festes Kneten hat auch auf die tieferliegenden Muskeln einen wohltunden Effekt.
REIBUNG
Kleine kreisförmige Bewegungen mit den fingern, dem Daumen- oder dem Handballen helfen, die winzigen Kristalle zu brechen, die die versteiften Muskelfasern zusammenhalten.
SCHLAGEN (TAPOTEMENT)
Schlagende, hackende und klapsähnliche Handbewegungen sind eher stimulierend als entspannend und sollten auf fleischige, muskülöse Partien wie Schenkel und Po beschränkt bleiben. Niemals auf knochigen Körperpartien und über Krampfadern anwenden. Man halte die Berührung leicht und federnd, das Handgelenk lose und flexibel. Die Anwendung dieser Therapie sollte sparsam, in kurzen, schnellen Ausbrüchen erfolgen.
MASSAGE MIT DEN KNÖCHELN
DRUCKMASSAGE
Man benutzt die Daumenspitze oder die des Zeigefingers, um starken Druck auf bestimmte Stellen auszuüben. Diese Technik ist ideal, um ausdauernd auf sehr dichte Muskelknoten einzuwirken und deren Entspannung zu unterstützen, etwa zu beiden Seiten des Rückgrats.
WICHTIG
Massage kann zur Entspannung und Verbesserung des Befindens von Krebspatienten beitragen. Obwohl eine Massage direkt über dem Krebsgeschwür verboten ist, ist eine sanfte Massage solange akzeptabel, wie sie keine Schmerzen oder Unwohlsein hervorruft.
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