subota, 30. srpnja 2011.

Individuelle Therapien-YOGA-ARTEN

 Es gibt viele klassische Yoga-Arten. Die bekanntesten,traditionellen wie Hatha, Raja, Ashtanga, Kundalini und Tantra Wurden weiterentwickelt und durch gr0ße Meister (Yogis) wie Iyengar, Sivananda und Jois vermischt und verschmolzen.


HATHA-YOGA
Ist die Form, bei der die Körperhaltung und physische Stellung (Asanas) und die Techniken der Atemkontrolle (Pranayama) im Vordergrund stehen.


RAJA-YOGA
Entstand aus einer reinen Meditationsform. Es basiert mehr auf den mentalen Aspekten des Yoga als auf der physischen Asanas.



ASHTANGA-YOGA
Kombiniert Elemente von Hatha und Raja. Die Grundlage der Übungen ist die Verknüpfung zwischen verschiedenen Haltungen des Hatha in fließende kontinuierliche Bewegungen. Der atem wird bewußt kontrolliert und immer wieder durch ``Schleusen`` unterbrochen.

KUNDALINI-YOGA
Basiert auf der ``sich windenden Schlange``, also der Basis des Rückgrats. Manche Anhänger von Kundalini konzentrieren sich auf das ``Aufrichten der  Kundalini``, einen Prozeß des Erwachens schlafender Energie, die sich vom Rückgrat zum Kopf bewegt und dabei die Hauptenergiezentren (Chakren) aktiviert und zum Schluß Bewußtseinsänderungen bewirkt.


TANTRA-YOGA
Basiert auf Kundalini und beschreibt die schlafenden Energiezentren des Körpers. Ein Form des tantrischen Yoga versucht, Sexualität zu nutzen und durch ritualisierten Geschlechtsverkehr das Bewußtsein zu erweitern. Tantra umfaßt auch Asanas und Pranayama des Hatha-Yoga.
Die Stile von Yoga sind für verschiedene Temperamente und Fähigkeiten geeignet. Ashtanga-Yoga z. B. ist die körperlich anspruchsvollste Art. Einige Yoga-Meister berücksichtigen dies, indem sie ihren Schülern individuelle Programme der Asanas anordnen und diese dann dem Fortschritt der Schüler anpassen.

Individuelle Therapien-YOGA

Niemand weiß sicher, wie alt Yoga wirklich ist, aber jüngsten archäologischen Hinweisen zufolge vermutet man, daß esvor 5000 Jahren aufkam. Viele alte Statuen zeigen Menschen in Yoga-Stellungen, offenbar meditierend. Dies unterstreicht,daß das, was wir im Westen unter Yoga verstehen, nur ein Teil eines umfassenden philosophischen Systems ist. Das höchste Ziel dieses Systems ist Erleuchtung, Einheit mit der höchsten Daseinsstufe oder, in moderneren Begriffen ausgedrückt, das Erreichen und Erhalten eins Zustandes von Glück und Frienden.
Medizinisch und naturwissenschaftlich nachgewiesen, kann Yoga bei Rückenschmerzen, Arthritis oder Rheuma erfolgreich angewandt werden. Yoga- Übungen könnenbei fast allen bekannten Krankheiten hilfeich sein. Als Mittel zur Entspannung, zur Senkug von Bluthochdruck, zur Bekämpfung von Beklemmungen oder zum Umgang mit Streß ist Yoga seit Jahrtausenden wirksam.


WAS KANN YOGA ?

Yoga zielt auf das Erlangen umfassender Gesundheit und Wohlbefindens ab. Dadurch allein können zahlreiche Beschwerden gelindert werden. die meisten der folgenden Leiden sprechen auf regelmäßige Yogaübungen positiv an:

-Streß und streßbedingte Beschwerden
-Bluthochdruck und Kreislaufoprobleme
-Rücken- und Nackenschmerzen
-Asthma und weitere cronische Krankheiten
-Verdauungsstörungen, einschließlich Darmreizungen
-Müdigkeit und Schlaflosigkeit
-Arthritis und Rheuma
-Beklemmung und Depression


WARNUNG UND GEGENANZEIGEN
Yoga-Techniken sollten nicht von jemandem praktiziert werden der wirkliche Schwierigkeiten hat, das Rückgrat zu beugen, besonders wenn dies auf einer Verletzung beruht. Nur auf ärztliche Empfehlung solten Personen, die an Bluthochdruck, Diabetis oder Knochenbrüchen leiden oder, mit yoga beginnen. Bestimmte Stellungen sollten bei Schwangerschaft vermieden werden.

Therapien Individuelle-TAI CHI CHUAN

Prinz Sakyamuni mit Konfuzius und Lao Tse, dem Gründer des Taoimus Tai Chi und Chi Kung basieren auf den taoistischen
Prinzipien der vollkommenen Harmonie zwischen Energien des Körpers und dem freine dem freien Fluß der Lebenskraft Chi.











Tai Chi Chuan oder Tai Chi ist eine alte chinesische Bewegung-Meditation, die den Energiefluß im Körper harmonisieren soll. Es kann zum Fithalten, zur Heilung und zur Vorbeungung von Krankheiten und Verletzungen und auch als Weg zu spiritueller Erfahrung angewendet werden. Tai Chi hat sich vermutlich vor mehreren Jahrhunderten aus traditionellen Chi Kung-Übungen entwickelt und ist jetzt im Westen eine der beliebtesten östlichen Bewegungsübungen. Die schüler lernen eine Grundform oder eine Seguenz von Bewegungen. Zur Vollendung einer kurzen Form braucht man rund fünf Minuten, fur eine lange etwa 30 Minuten und länger. Die Präzision in den Bewegungen ist wichtig und muß mit der atmung synchronisiert werden. Die Methode ist eine Meditation, in der die Übenden mit der Richtung der Energie in und um den Körper herum in Harmonie kommen.
Wie Chi Kung, ist Tai Chi eine ``sanfte``innere Kunst, die zu einem Aufbau inneren Energie in einem flexiblen, beweglichen Körper führt. Dadurch werden Balance, Kontrolle und eine effiziente Körperhaltung entwickelt. Dazu sind weder Anspannung noch externe Muskelkraft nötig-schon die alten Tai Chi-Meister besigen regelmäßig jüngere Experten asiatischer Kampfsportarten, die nur in den äußeren Formen der Karate und des Kung-fu trainieren. Untersuchungen von Tai Chi-Schülern ergaben, daß es dieselben wohltunden Effekte wie westliche Aerobicübungen bewirkt ohne Streß und Anspannungen. Es hat einen beruhigenden Effekt und wird besonders gegen Blutdruck, Beklemmungen, Schlaflosigkeit und Streß empfohlen.




WAS KANN TAI CHI CHUAN ?


Tai chi kann bei vielen strßbedingten Problem helfen und auch die Heilung oder Rehabilitation nach Verletzungen, chirurgiscgen Eingriffen oder ernsten Erkrankungen wie Herzinfarkten und Herzschwäche unterstützen. Andere Beschwerden, die auf die Übungen ansprechen sind :
-Beklemmungen und Depressionen
-Muskelverspannungen
-chronische Gesundheitsbeschwerden
-hoher oder niedriger Blutdruck und andere Kreislaufproblem
-Rücken- und Knochenbeschwerden


WARNUNGEN UND GEGENANZEIGEN
Tai Chi kann unabhängig vom Alter und körperlicher Verfassung unbesorgt ausgeübt werden. Es wird jedoch die Konsultation eines Arztes empfohlen, bevor man an einem Kurs teilnimmt.













petak, 29. srpnja 2011.

FASTEN

Fasten bedeutet, über einen bestimmten Zeitraum keine feste Nahrung zu sich zu nehmen. Esbedeutet nicht, vollkommen zu hungern oder zu dursten. Flüssigkeiten müssen regelmäßig zu sich genommen werden. Nach Ansicht der Heilpraktiker dient es:
-der Reinigung des Körpers von akkumuliertem Gift aus falscher Ernährung, schlecter Umgebung und unterdrückten oder verdrängten Emotionen,
-der Stärkung des Immunsystems und der schnelleren Heilung,
-dazu, dem Verdauungssystem eine verdiente und oft auch dringend benötigte Pause zu geben.
Besonders zuträglich ist Fasten auch bei der Behandlung von Fieber und akuten Problemen wei Hautausschlag oder Verdauungsstörungen. Naturheilkundige empfehlen als präventive Gesundheitsvorsorge, regelmäßig einmal monatlich ein bis zwei Tage zu fasten. Den besten Zeitpunkt dafür sollte man nach dem Biorhytmus festlegen (siehe rechte Abbildung).
Kurz fasten bis 48 Stunden kann jeder gesunde Erwachsen ohne ärztliche aufsicht. Dagegen ist eine strikte ärztliche Aufsicht erforderlich, wenn das Fasten länger als drei Tage oder während einer chronischen Krankheit erfolgt. Unter Aufsicht wurden schon Fastenkuren von 21 und mehr Tagen durchgeführt.
Die bekanntesten Fastenkuren sind:
-Guelpa-Fastenkur, ein dreitägiges Salzfasten, das häufig bei rheumatischen Beschwerden verschrieben wird.
-Schrotkur, ebenfalls bei der Rheumabehandlung. Diese Methode wechselt über einen Zeitraum von zwei bis drei Wochen Trockentage (absolute Flüssigkeitskarenz) und Trinktage (nur Flüssigkeitszufuhr) mietein ander ab.
Andere Fastenkuren sind :
-Wasserfastenkur (ohne Nahrungsaufnahme, als einziges Getränk ist Wasser erlaubt),
-Zitrusfrüchtediätr (man ißt nur Orangen, als Getränke sind nur Orangensaft und Wasser erlaubt),
andere Fruchtdiäten (z.B: Traubendiät),
 -Gemüsesaftdiäten.


--Nacherder der Theorie der Biorhythmen wird unsered physische, mentale und emotionale Gesundheit durch Zyklen beherrscht.


PHYSISCHER ZYKLUS. Er dauert 23 Tage und lenkt Vitalität, Immunstatus, Zuversicht, Stärke, Ausdauer, Geschlechtstrieb und die Fähigkeit zur Gesundung von Krankheiten.

EMOTIONALER ZYKLUS. Er dauert 28 Tage und kontrolliert Stimmungen, Gefühle, Kreativität und Sensitivität.

INTELLEKTUELER ZYKLUS. Er hat eine Dauer von 33 Tagen und steuert die Denk-,Lern-,und Entscheidungsfähigkeit und das Erinnerungsvermögen.
Diese Zyklen können graphisch dargestelt werden und dienen Heilpraktikern als Hilfe, kritische Tage zu bestimmen, an denen die Anfälligkeit für Unfälle, Depressionen und Stimmungschhwankungen oder Krankheite erhöht ist. Heutzutage werden diese Karten am Computer erstellt.

VARNUNGEN UND GEGENANZEIGEN
Fasten bis zu zwei Tagen ist bedenkenlos. AbeR Schwangere, kleine Kinder und ernsthaft Erkrankte sollten nicht fasten und wenn doch,dann nur unter ärztlicher Aufsicht. Fasten sollte kein Mittel sein, umabzunemen.

ÖSTLICHE DIAGNOSE- VERFAHREN

In traditionellen östlichen Diagnosen vertraut der Arzt auf alle seine Sinne - den Tastsinn, den Augenschein, das Gehör, den Geruchssinn ebenso wie auf die Befragung des Patienten. Sein Blick geht weniger auf iso lierte Simptome als auf das Gleichgewicht der Energien im gesamten Körper.

Die pulsdiagnostik ist in der chinesischen Meizin die verbreitetste Form der Diagnose durch Berührung.Die Untersuchung dauert weit länger als in der westlichen Medizin. Drei Finger legt der Untersuchende an jedem Handgelenk an, und er mißt nicht weniger als 12 verschiedene Pulse. Die Geschwindigkeit, die Teife, die allgemeine Qualität des Pulses sind Untersuchungkriterien. Jeder Puls hat eine Verbindung mit einem bestimmten Meridian der Akupunktur (einem Energie- Weg) und einem inneren Organ. 14 verschiedene Puls-Charakteristiken gibt es insgesamt, die über verschiedene Disharmonie Auskunft geben und mit denen sich das gesamte Befinden beurteilen läßt. Beschrieben werden sie mit Worten wie ``leer``, ``voll`` , ``fließend`` , und ``entgleitend`` wie ``schnell`` oder ``langsam``.

DIE ABTASTUNG DES BAUCHS
Ist eine Grundlage japanischer Medizin, wobei einige Ärzte davon ausgehen, daß sie durch Druck auf die verschiedensten Partien des Bauches sämtliche Organe sowohl diagnostizieren als auch behandeln können. Sie glauben, daß mit jedem Bereich des Bauchs ein inneres Organ verbunden ist. Erweist sich eine Region des Bauchs beim Befühlen als weich und schwach, dann vermutet der Arzt eine Schwäche des entsprechenden Organs.

DIE DIAGNOSE DER BETRACHTUNG
Beginnt in dem Moment, da der Patient das Behandlugszimmer betritt.Wichtig sind Zeichen von Unausgewogenheit in seiner Haltung, seinen Bewgungen oder in seinem Gesicht. Auch Farbe und Beschaffenheit der Haut werden begutachtet. Falten und Muttermale können Hinweise auf die Gesundheit des Patienten geben, eine fahle Gesichtsfarbe kann eine Unterfunktion der Niere verraten.

DIE ZUNGENDIAGNOSE
geht davon aus, daß es zwischen der Zunge und den inneren Organen Zusammenhänge gibt. Sie ähnelt hier der Diagnose durch Abtastung des Bauchs. Der Arzt analysiert Form, Farbe und Belag der Zunge und schließt vom Befundd auf den Zustand entsprechender Organe

DIE AKUSTISCH DIAGNOSE
gilt der Stimme des Patienten wie den Geräuschen seines Korpers. Eine laute Stimme kann ein Zeichen von starker Beanspruchung sein, eine leise Stimme kann auf eine Schwäche hinweisen. Genauso gibt die Atmung Aufschluß über unser Befinden. Verdauungsstörungen produzieren Magenund Darmgeräusche. Körpergeruch ist im Westen schambehaftet, der Arztöstlicher Heilkunde wird ihm wie dem Geruch des Atems große Bedeutung beimessen.

DIE URIN-ANALISE
Diechinesische Medizin prüft, ob der Urin scharf reicht und dunkel ist oder blaß und wässerig. Trübngen können genauso aufreten wie auffälige Gerüche. In der tibetanischen Medizin spielen Gehör- und Geruchssinn eine Rolle bei der Beurteilung des Urins - ihre Ergebnisse sind von zum Teil hoher Aussagekraft. Ein strenger Geruch kann auf zu groß Hitze im Körper verweisen. Entstehen beim schnellen Rühren des Urins gerräuschvoll Blasen, so wird der Arzt das als Zeichen seelischer Probleme und Unruhe des Patienten deuten.

BEFRAGUNGEN
Gelten sowohl vormaligen Erkrankungen, gegenwärtigen Symptomen, dem psyhichen Zustand, als auch Außenbedingungen von der Ernährung bis zum Wetter, dem der Patient ausgesetzt ist. All das sind wichtige Informationen.

SCHWITZEN
Übermäßiges Schwitzen bei Tage verweist auf eine Schwäche im Yng-Bereich, nächtliches Schwitzen dagegen auf eine Schwäche im Yin-Bereich. Wichtig ist, welche  Körperregionen von besonderer Schweißabsonderung betroffen sind.
SCHLAFPROBLEME
Einschlafprobleme, unruhiger Schlaf, alptrräume, verfrühtes  Aufwachen, große Müdigkeit, all dies erlaubt Rückschlüsse auf den Zustand des Patienten.

GESCHMACKS-DIAGNOSEN
Eine Vorliebe für heiße Getränke verweistauf ein ``Kälte``
-Problem und umgekehrt. Heißhungerauf bestimmte Speisen läßt auf  Krankheiten Schließen. Der Patient kann auch ständig einem bitteren oder süßen Geschmack im Mund verspüren, auch dies wird der Arzt als Symptom werten:

četvrtak, 28. srpnja 2011.

NAHRUNG UND ERNÄHRUNG

Naturheilkundige unterstützen uns, die Verantwortung für unsere eigen Gasundlheit zu übernehmen, indem sie zu vernünftiger Ernährung und gesundem Lebensstil raten. In der Naturheilkunde ist eine gute Ernährung eine Vollwertnahrung, welche aus ,,lebenden`` Nahrungsmitteln besteht - also aus Nahrungsmitteln, die nicht behandelt oder raffiniert wurden.
Nahrung ein vitaler Brennstof ist und die Libenskraft stimuliert. Nahrungsmittel müssen den Körper natürlich auch mit den nötigen Materialien und Zusätzen versorgen, die ihn aufbauen und gesund erhalten.
Viele Praktiker beziehen sich bei Nahrungsanweisungen auf den Naturheikundler Henry Lindlahr. Erempfahl die 60/20/20 Diät. 60% der Nahrung besteht aus Rohkost, 20% aus Protein ( vorzugsweise pflanzliches) und 20% aus komplexen Kohlenhydraten. Tee,Kaffee und Alkohol, raffinierte, behandelte, fette oder salzige Nahrungsmittel sollten vermieden werden.
Oft sprechen sich Naturheilkundige auch gegen das Trinken vonb zuvil Wasser aus. Sie glauben, daß die Flüssigkeitsaufnahme am besten als Teil frischer Nahrung oder als frischgepreßte Frucht- oder Gemüsesäfte erfolgen sollte. Die Ansichten gehen aber weit auseinander, was unter einer ausgewogenen Ernährung zu verstehen ist. Einige fordern eine fleischlose Ernährung (Lact-Vegetarier), andere bestehen darauf, auch alle tierischen Produkte wie Milch und Eier auszuschließen (Veganer).
Kombinationsdiäten und Makrobiotik sind ebenso wichting wie das Vermeiden bestimmter Nährstoffe. Die Verordnung spezieller Diäten und Nahrungszusätze wie Vitamine und Mineralien, die in den fünfziger Jahren in den USA begann, umfaßt heute eine eigen Therapie: Ernährungstherapie oder Ernährungsmedizin (siehe Seite 74).

ELIMINATIONSDIÄTEN
Solche Diäten werden oft bei Nahrungsmittelallergie eingesetzt. Alle verdächtigen Substanzen, oft sind es Weinzen- und Milchprodukte, werden eliminiert, um zu sehen, wie sich das Befinden der Patienten ohne diese Bestandteile verändert. Sie werden dannnacheinander wieder eingeführt, um zu prüfen, welche bestimmte(n) Substanze(en) die allergische Reaktion hervorruft.

MAKROBIOTIK
Makrobiotik wurde von dem Japaner Michio Kushi entwickelt und lehrt, daß sich unsere Nahrung idealerweise aus lokal angebautem, geschrotetem Getreide, Samen und Pflanzen zusammensetzen solte.
Die Nahrungsmittel werden zwei Gruppen zugeordnet, in Übereinstimmung mit dem östlichen Prinzipien von Yin und Yang. Nahrungsmittel des Yin-  Prinzips sind oberirdisch wachsende, meist aus heißen Ländern. Sie besitzen einen hohen Wassergehalt und sind weich , saftig und kühlend. Wärmende Nahrungsmittel des Yang-Prinzips wachsen in feuchtkaltem Klima und werden häufig aus Wurzeln, Stielen und Samen hergestellt.
Das Ziel ist das Essen nach der eigenen, individuellen Notwendigkeit und Umgebung, um das Körpergleichgewicht aufrechtzuerhalten. So sollte man z.B. mehr kühlende Nahrung (Yin) zu sich nehmen, wenn es heiß ist (s.Seite 75)

DIE HAYSCHE TRENNKOST
Diese Art der Nahrungsmittelzusammenstellung wurde von dem Amerikaner Dr. William Hay erfunden. Danach soll man keine widerstreitenden  Lebensmittel mischen und raffinierte und behandelte  Nahrung vermeiden.
Hay ordnete alle Nahrungsmittel drei Hauptgruppen zu:
-basenbildende Nahrung,
-konzentrierte Proteine,
-konzentrierte Kohlenhydrate.
Proteine und Kohlenhydrate sind beide säurebildend, aber sie verlagen nach unterschiedlichen verdauungsbedingungen und sollten niemals gleichzeitig gegessen werden. Man kann basenbildende Nahrung entweder mit Proteinen oder mit Kohlenhydraten kombinieren, immer im Verhältnis 4:1, um das chemische Gleichgewicht im Körper zu erhalten.

AUGEN- ODER IRISDIAGNOSTIK

Die Iris des Auges repräsentiert nach Ansicht von Irisdiagnostikern eine Art Karte der Drüsen, Organe und Systeme des gesamten Krpers. Störungen zeigen sich in der Iris als Punkte, Flecken, weiße oder dunkle Streifen. Gewebe un Farbe sind ein Indiz für den allgemeinen Gesundheitsstatus einer Personen.
Manche Irisdiagnostiker erheben den Anspruch, sogar Tendenzen für Erbkrankheiten oder mögliche Probleme in der Zukunnft zu erkennen. Andere Irisdiagnostiker behaupten, emotionale und seelische Beschwerden und weitverbreitete Störungen wie Arthritis, Herzerkrankungen, Hautproblem und Allergien diagnostizieren zu können.
Die Irisdiagnostik wurde im 19. Jahrhunderd von dem Ungarn Dr. Ignaz von Peczely entwicktelt. Dieser hatte als Junge die Veränderungen im auge einer Eule mit einem gebrochenen Bein während der Genesung beobachtet. Seinen 1881 publizierte Theorien folgten wenig später die Beobachtungen des Schweden Dr. Nils Liljeguist.
Danach geriet die Augendiagnose ziemlich in Vergessenheit, bis Dr. Bernard Jensen 1950 in den USA eine Karte veröffentlichte, die Lokalisierung jeder Drüse und jeden Organs in den Augen zeigte. Das linke Auge korrespondiert danach mit der linken, das rechte mit der rechten Körperälfte. Generell werden die oberen Organe ( z.B. das Gehirn) an der Spitze der Iris, die unteren Organe (z.B. die Niere) im unteren Irisbereich widergespiegelt. Die Körpersysteme - Verdauung, Blut- und Lymphsystem, Drüsen und Organe, Muskel, Skelett und Haut- erscheinen in einer Anordnung von sechs Ringen um die Pupille.
Einige Heilpraktiker untersuchen die Iris mit Blitzlicht und Vergrößerungsglas,andere benutzen vergrößerte Farbfototographien und Dias.
Irisdiagnostik ist ein reines Diagnosemittel und wird von vielen naturheilkundlichen Therapeuten zur Unterstützung und Hilfestellung bei der Diagnose verwendet.
Einige Irisdiagnostiker praktizieren auch Ernährungstherapie (siehe Seite 76 ) und verschreiben zur Unterstützung bei entdeckten Störungen Kräuterarzneien und Nahrungszusätze. Das Ziel ist, die Ursachen genereller Probleme wie Gelenkschmerzen oder Verdauungs probleme, etwa durch Alergien, festzustellen und das Gleichgewicht des Körpers wiederherzustellen.

NATÜRLICHE DIAGNOSE- VERFAHREN

Diagnose- Verfahren der Naturheilkunde unterscheiden sich von Therapie zu Therapie. Eines haben aber alle Therapeuten alternativer Medizin gemein: Sie widmen ihrem Patienten viel Zeit. Die erste Untersuchung dauert oft mehr als eine Stunde. Die ganzheitliche Medizin führt in ihren Diagnose-Verfahren Krankheitssymptome und allgemeine Informationen zusamen- Befunde, die scheinbar in keinem Zusammenhang mit den Beschwerden des Patienten stehen, können Prädispositionen offenbaren, äußerliche Faktoren, die Grund sind für seine gegenwärtigen Beschwerden.
Der Therapeut wird den Fall des Patienten genau durchgehen und sich viele Notizen machen. Wahrscheinlich wird er nach Ernährungsgewohnheiten und Lieblingsspeisen fragen, nach dem Temperament, nach Vorlieben für Wärme und Kälte, nach Schlaf- und Lebensgewohnheiten, Verdauung, Umwelt, geistigem und psychischem Befinden. Der Arzt westlicher Schulmedizin dagegen stellt seine Diagnose aufgrund physiologischer Befunde und bestimmter Symptome.
Naturheilverfahren vertrauen im allgemeinen stärker auf intuition und auf Untersuchungsmethoden, deren Aussagekraft nach konventionellen Maßstäben unbewiesen ist. Oft handelt es sich dabei umphysiologische Untersuchungen wie Muskeltests oder andere Verfahren wie Pendeln und Aura-Diagnose, die über das psychische Befinden Ausknuft geben. In vielen Fällen wird auch ein konventionelles modernes Gerät benutzt. Möglicherweise wird man den Blutdruck messen, ein Röntgenbild erstellen oder eine Ultraschall- Untersuchung durchführen.
Die Naturheilkunde und die westliche Schulmedizin kann man nach Subjektivität und Objektivität der Methodik unterscheiden. Die Schulmedizin bedient sich vor allem diagnostischer Verfahren, in denen persönliche Meinungen keine Rolle spielen.
Der Therapeut alternative Medizine vertraut weit stärker auf sein individuelles Urteil und auf Reaktionen des Patienten. Natürlich muß bei allen Therapien die subjektive Einschätzung des Therapeuten abgesichert sein durch Erfahrung, eine gründliche Ausbildung und eine systematische Theorie.
Auch wenn alle Heilpraktiker Fragen nach Symptomen stellen - ihr eigentliches Ziel ist, herauszufinden, was die Krankheit überhaupt verursachte. Man geht davon aus, daß die Symptome verschwinden, wenn das Problem bei seiner Wurzel gepackt wird.
Unten und rechts sehen Sie dazu spezielle Diagnoseverfahren 
 ÖSTLICHE SYSTEME: Akupunkteure, chinesische Krauterspezialisten oderr Ayurveda-Praktiker versuchen wie Therapeuten anderer östlicher Schulen herauszufinden, welche Disharmonien oder Probleme das ,,Energie-System`` des Menschen stören.