srijeda, 17. kolovoza 2011.

Individuelle Therapie-AYURVEDA

 Ayurveda bedeutet die Wissenschaft vom Leben. Es wird behauptet, es sei das älteste medizinische System der Welt und kann eta auf 3000 v. Chr. zurückdatiert werden. Es wurzelt in der antiken indischen Zivilisation und der hinduistischen Philosopie und hatte einen bedeutenden Einfluß auf die Entwicklung aller anderen Systeme der östlichen Medizin. Die ursprüngliche Quelle von Ayurveda sind die heiligen Schriften der Vedas und die als Samhitas bekannten Texte über Gesundheitsvorsorge und medizinische Prozeduren, die auch Chirurgie und Massage von vitalen Energiepunkten ähnlich der chinesischen Akupressur beschreiben.
Ayurveda hat viele Gemeinsamkeiten mit der chinesischen Medizin. Das menschliche Sein wird als Mikrokosmos im Universum betrachtet und beides, Körper und Universum, kann teilweise in Beziehung zu den fünf Elementen gesetzt werden. Im Ayurveda sind diese der Raum oder Äther, Luft, Feuer, Wasser und Erde. Diese korrespondieren mit den fünf Sinnen der Wahrnehmung: Hören, Tasten, Sehen, Schmecken und Riechen, also mit fünf agierenden Sinnen.
Das Konzept der Lebenskraft oder Energie und das Gleichgewicht im Körper sind im Ayurveda ebenso wichtig wie in der Medizin Chinas. Ayurveda bezeichnet die Lebenskraft als Prana, ähnlich dem chinesischen Chi oder qi. Wie in der Medizin Chinas ist das Funktioniren des Körpers mit physischen Substanzen verbunden und wird durch immaterielle Kräfte kontrolliert.
Diese Substanzen sind die drei Grundkräfte oder Doshas, die in allen Dingen existieren:
-Pitta, die Kraft der Hitze und Energie, verknüpft mit der Sonne, kontrollirt die Verdauung und alle biochemischen Prozesse im Körper.
-Kapha, die Kraft des Wassers und der Gezeiten, beeinflußt vom Mond, ist der stabilisierende Einfluß, der den Flüssigkeitshaushalt des Körpers kontrolliert.
-Vata, verbunden mit dem Wind, ist die Kraft, die Bewegungen und das Funktionieren des Nervensystems kontrolliert.
 Sind diese drei Kräfte ausgeglichen, sichern sie die Gesundheit des Körpers, sind sie dagegen unausgeglichen, verursachen sie eine Erkrankung.
 Ayurveda betont nachdrücklich die Ausgewogenheit von Geist, Körper und Seele und die Ausgeglichenheit mit externen Kräften und ist stärker auf die Erhaltung der Gesundheit ausgerichtet als auf Krankheiten.
Die Kur eines Kranken umfaßt Reinigung und Erleichterung. Generell ist die erste Stufen der Reinigung die Kontrolle der Ernährung und Fasten, kombiniert mit Meditation, Yoga und Singen, dann folgen Anweisungen zur Körperhaltung, zum Schlaf und zu anderen Lebensgewohnheiten. Diese allein vermag eine Heilung zu bewirken, aber eine Medikation mit Arzneien kann zusätzlich notwendig sein, um ein Übermaß mit dem Gegenteil zu behandeln (z. B. Kühlung bei Hitze, Erwärmung bei Kälte).
 Bei schwereren Krankheiten ist eine energischere Behandlung mit Abführmitteln, Berchmitteln oder Einläufen erforderlich. Nach der Elimination der Krankheit folgt eine Periode der Linderung mit Ruhe und vorsichtiger Ernährung. Zuletzt wird dem Patienten zur Wiederherstellung seiner vollen Kraft eine Verjüngungstherapie verabreicht. Die Ratschläge betreffen Lebensstil, Körperübungen, Ernährung, Hygiene und tägliche Gewohnheiten. Ayurveda wird von der Weltgesundheitsorganisation anerkannt.




utorak, 16. kolovoza 2011.

Individuelle Therapie-BALANCE UND BEWEGUNG Westen

Vielen Zivilisationen der Vergangenheit überall auf der Welt war bekannt,daß die Art des Gebrauchs oder Mißbrauchs unseres Körpers unsere Gesundheit bestimmt. Das Verhältnis zwischen Lebensweise und Gesundheit galt in den östlichen Ländern schon seit langem als erwiesen. Hier gibt es seit Jahrhunderten eine Vielzahl von Methoden, um den Körper geschmeidig und kräftig zu erhalten. Im Westen wurden erst im frühen 20. Jahrhundert Tehniken entwickelt, die so umfassend sind wie die im Osten entwickelten.
Wir alle wissen nur zu gut, daß viele unserer Leiden von schlechten Haltungs-und Bewegungsgewohnheiten herrühren. Ebenso ahnen wir, daß es für unseren Körper (und Geist) nicht normal sein kann, im Alter immer steifer und unflexibler zu werden.

FELDENKRAIS
Moshe Feldenkrais, der 80jährig 1984 starb, war Ingenieur und Physiker, der an Frankreichs frühem Atomforschungsprogramm und am britischenU-Bott-Projekt während des zweiten Weltkriegs mitarbeitete.
Die Wiederkehr einer alten Knieverwundung brachte ihn zu der Forschung, die sein Lebenswerk Werden sollte. Wie Matthias Alexander erfand er bei der Selbstbehandlung eine Methode, die nicht nur Patienten mit schwerwiegenden physischen Beschwerden wie etwa Spastikern hilft, sondern auch zunehmend von Musikern, Tänzern und Sportlern genutzt wird, um ihr Auftreten zu verbessern.

ELEMENTE DER THERAPIE

Funktionelle integration
Diese Anwendung der Feldenkrais-Methode kann durch geschulte Parktiker normalerweise in 45 bis 60 Minuten praktiziert werden. Die Praktiker verwenden sanfte Manipulationen und Bewegungen, um dem Körper eine neue, einfachere Art der Bewegung beizubringen. Laut Feldenkrais werden dadurch die informationen direkt in das Nervensystem eingefüttert-mit dem Ergebnis, daß der Körper das Gehirn wirkungsvoll umprogrammiert.

Wahrnehmung durch bewegung
Im Gegensatz zu dem vergleichsweise passiven Ansatz der funktionellen Integration wird die Wahrnehmung durch Bewegung in Gruppen unterrichtet und enthält eine Folge direkter Bewegungen, denen die Teilnehmer aktiv folgen. Es ist keine konventionelle Übung, jeder Teilnehmer muß sich präzise auf das einstimmen, was der Körper tut. Die Bewegungen können sehr minimal sein, etwa nur den Fuß ein paar Millimeter zu heben. Aber eben dies kann sehr schnell unnötige Muskelanspannungen deutlich machen.

WAS KANN FELDENKRAIS BEHANDELN ?
Die sanften Übungen dienen der Verbesserung der Haltung und können darüber hinaus viele gesundheitliche Probleme lösen, etwa bei:
-unfallopferm
-Personen mit Beschwerden des Rückgrats
-Personen mit Schmerzen und Verletzungen der Skelettmuskulatur
-Arthritis
-cronischeen Schmerzen.




Individuelle Therapie-DIE MEDIZIN TIBETS

Die Medizin Tibets hat eine lange Tradition und konnte weitgehend freibleiben von westlichem Einfluß, weil Tibetnie Kolonie war. Nichtsdestoweniger ist ihr Ursprung relativ jung, verglichen mit der Medizin Chinas oder Indiens, und wird ungefähr auf das 7. Jahrhundert n. Chr. datiert. Von dem tibetanischen Herrscher König Songtsen Gampo, der in seinem Land eine vom Indischen abstammende Schrift einführte, wird gesagt, er habe ebenfalls die Medizin eingeführt, indem er Ärzte aus China, Indien und dem Iran an seinen Hof berief.
Die Medizin Tibets ist eine einmalige Synthese aus der traditionellen Medizin Indiens und Chinas mit dem tibetanischen Buddhismus und Elementen aus der Medizin Arabiens. Ebenso wie Ayurveda und die chinesischen Systeme ist sie ganzheitlich und berücksichtigt Faktoren wie Ernährung, Lebensstil, Umwelt, Wetter, Haltungen und Gefühle. Die Theorie der Meridiane oder Energiekanäle ist besonders hoch entwickelt.

DieMedizin Tibets betrachtet Krankheit als das Ergebnis eines Ungleichgewichts zwischen den drei Körpersäften, die in allen lebenden Dingen existieren und die Kontrolle der Organfunktionen ausüben. Diese sind :
-der Wind, der sich auf die Atmung und Bewegung bezieht,
-die Galle, die für Verdauung, Hautfarbe und Temperament verantwortlich ist,
-der Schleim, der den Schlaf, die Beweglichkeit der Gelenke und die Elastizität der Hsut beeinflußt.
Als ein Ursache von Krankheit wird Ignoranz gegenüber der wahren Natur und der Wirklichkeit angesehen. Als Folge daraus werden wir die Beute widerstreitender Wünsche und Emotionen-und dies erzeugt drei Typen eins mentalen Status: Neigung, Aversion und Konfusion, auch bekannt als die drei Gifte die umschlagen und zu Ungleichgewicht und Krankheit führen.
Andere Ursachen für ein Ungleichgewicht sind Faktoren wie Umgebung, Ernährung, Lebensführung, klimatische Einflüsse, Gift und Verletzungen, welche auf die Körpersäfte wirken und ein Übermaß oder einen Mangel verursachen.
Diese Theorie unterscheidet sich vom Ayurveda darin, daß sich die drei Gifte erst im wachsenden Fötus entwickeln, der Schleim, Galle und Wind erzeugt.
Innerhalb Tibets ist die Medizin immer noch eng mit Religion und Magie verbunden. Prediger und Rituale zum Schutz gegen das Böse und zur Abwendung von Unglück spielen beim Heilen von Krankheiten eine große Rolle.
Diagnosekriterien sind Pulsschlag, Urinanalyse (diese ist außergewöhnlich gut entwickelt und hat ihren Ursprung wahrscheinlich in der mittelalterlichen europäischen Medizin, die durch die Perser nach Tibet gebracht wurde), Zungendiagnose und Betrachtungen. Behandlungen, die das Gleichgewicht der Körpersäfte wiederherstellen, umfassen Kräuterarzneien und begleitende Therapien wie Massage, Moxibustion, Akupunktur, Diäten und Verhaltensmaßregeln, religiöse Rituale und Reinigungstechniken. Die tibetische Medizin wird in Tibet, Indien, Ladakh, Nepal und Butan praktiziert. Durch im Westen lebende tibetische Wissenschaftler wird sie auch hier bekannt.




ponedjeljak, 15. kolovoza 2011.

Individuelle Therapie-MASSAGE 3 MASSAGE TECHNIKEN

 STREICHUNG (EFFLEURAGE)
Langsame, streichende Bewegungen sind die Grundelemente jeder Massage. Sie werden normalerweise mit beiden Händen ausgeführt, wobei der Dsumenabstand circa 2,5 cm beträgt. Lange, ausgreifende Bewegungen wirken erwärmend und entspannend. Lebhafte Bewegungen wirken belebend und stimulieren den Blutkreislauf und den Lymphfluß.

KNETEN (PETRISSAGE)
 Finger und Daumen werden wie beim Teigkneten benutzt, um die Haut zu pressen und zu rollen. Diese ist ideal für Schultern, Hüften und Schenkel. Kneten streckt und entspannt angespannte Muskeln und verbessert die Zirkulation. Dadurch wird die Nährstoffzufuhr der Gewebe und der Abtransport der Abfallprodukte verbessert. Leichtes Kneten erhöht die Spannung der Haut und der Schichten über den Muskeln; festes Kneten hat auch auf die tieferliegenden Muskeln einen wohltunden Effekt.

REIBUNG
Kleine kreisförmige Bewegungen mit den fingern, dem Daumen- oder dem Handballen helfen, die winzigen Kristalle zu brechen, die die versteiften Muskelfasern zusammenhalten.

SCHLAGEN (TAPOTEMENT)
Schlagende, hackende und klapsähnliche Handbewegungen sind eher stimulierend als entspannend und sollten auf fleischige, muskülöse Partien wie Schenkel und Po beschränkt bleiben. Niemals auf knochigen Körperpartien und über Krampfadern anwenden. Man halte die Berührung leicht und federnd, das Handgelenk lose und flexibel. Die Anwendung dieser Therapie sollte sparsam, in kurzen, schnellen Ausbrüchen erfolgen.

MASSAGE MIT DEN KNÖCHELN
Die Hände werden zu losen Fäusten geschlossen, der mittlere Teil der Finger auf die Haut der massierten Person gelegt und durch kurzes kreisendes Streichen ein wellenförmiger Effekt erzeugt. Diese wird an Schulter, Handflächen und Fußsohlen angewandt.

DRUCKMASSAGE
Man benutzt die Daumenspitze oder die des Zeigefingers, um starken Druck auf bestimmte Stellen auszuüben. Diese Technik ist ideal, um ausdauernd auf sehr dichte Muskelknoten einzuwirken und deren Entspannung zu unterstützen, etwa zu beiden Seiten des Rückgrats.

WICHTIG
Massage kann zur Entspannung und Verbesserung des Befindens von Krebspatienten beitragen. Obwohl eine Massage direkt über dem Krebsgeschwür verboten ist, ist eine sanfte Massage solange akzeptabel, wie sie keine Schmerzen oder Unwohlsein hervorruft.

subota, 13. kolovoza 2011.

Individuelle Therapie-PHYSIKALISCHE THERAPIEN

Während der letzten Jahrhunderte entwickelten sich viele Systeme, um den Körper zu bearbeiten und Krankheiten zu verhüten oder zu behandeln. Daie Körperarbeit oder physische Behandlung wird als eine manipulative Technik beschrieben. Darunter versteht man jede behandlung, bei dem der Praktiker seine Hände benutzt, um wohltuende Veränderungen in den Muskeln und Knochen des Klienten oder über diese in anderen Körperteilen zu bewirken.

ALTE TRADITIONEN
Alle alten Zivilisationen waren mit Körperarbeit bestens vertraut. Die Inder, Japaner, Chinesen, Griechen, Ägypter und die Ureinwohner von Nord- und Südamerika praktizierten alle manuelle Therapien, und Hippokrates beschreibt in seinem Werk Corpus Hippocrauteum etliche Griffe an der Wirbelsäule.
In Europa wurden während des Mittelalters manuelle Therapien und Massagen von Heilern praktiziert. Diese auch als Knochenbrecher verspotteten Heiler, die als Knocheneinrichter bezeichnet wurden, blieben populär bis ins 19. Jahrhundert. Dann ergoß sich die Verachtung und der Spott der neuen Medizin über die Methoden und Behandlungen der Knocheneinrichter, und nahezu alle Therapie starben aus.
Mitte der 70er Jahre des letzten Jahrhunderts entwickelte der amerikanische Arzt Andrew Taylor Still (188-1917), unzufrieden mit den zeitgenössischen Strömungen der Medizin, eine neue Form der Körperarbeit, die er Osteopathie nanntze. Osteopathie rettete die Behandlungsmethoden der Knocheneinrichter hinüber in das Zeitalter der wissenschhaftlich geschulten Ärzte, denen an offiziellen Schulen detailliert Anatomie und Physiologie unterrichtet wurde.
1895 entdeckte DFaniel David Palmer (1845-1913), ein kanadischer Magnetheiler, daß schon eine kleine Verschiebung eines Teils des skelettgefüges auf die Nerven drücken kann und deren leitende Kapazität intensivieren oder abnehmen läßt. Dies führt entweder zu einem Zuviel oder Zuwenig der Funktion und damit zur Krankheit. Er nannte seine Behandlung Einrenkung, sie wurde dann als Chiropraktik bekannt. Weniger als ein Jahrhundert später werden Osteopathie und Chiropraktik fast als Haupttherapien angesehen.
Weitere Neuerungen in der Körperarbeit gab es später im 20. Jahrhundert, zum Großteil nach dem zweiten Weltkrieg, und fast alle basieren auf der Osteopathie oder der Chiropraktik.
Ida Rolf z. B., eine Europäerin, die vor dem zweiten Weltkrieg in die USA zog, erdachte eine Methode, die sich auf die Entspannung des tieferen weichen Gewebes des Körpers konzentriert und dadurch den Körper ausdehnt. Sie glaubte, wenn der Körper wieder so ausgerichtet ist, daß die physikalischen Strukturen in einer streng vertikalen Linie liegen, müßte die Erdanziehung eingentlich das körpereigene Energiefeld unter stützen und ein physisches und psychisches Wohlbefinden hervorrufen.
Marion Rosen, auch eine Amerikanerin aus Europa, führte eine Körperarbeit ein, die den Körper mit dem integrieren soll, was sie Psyche oder Seele nennt. In Australien führte der Industrie- Chemiker Tom Bowen ein Behandlungskonzept ein, bei dem sich Ruhepausen und Bewegungsperioden in einer Sitzung abwechseln.

MODERNE METHODEN
Heutzutage bestehen manuelle Therapien aus vielen verschiedenen Prozeduren. Jede von ihnen kann auch eine ganze, selbständige Therapie sein. Demgemäß gibt es Massage-Therapeuten, die sich auch nur auf eine Art Massage spezialisiert haben. Akupressur und Shiatsu benutzen die Energiepunkte, Myotherapie bezieht den Druck auf Tieferliegende Triggerpunkte mit ein. Dann gibt es Physikalische Therapeuten, die Massage und Gelenkbehandlung Kombinieren. Einige Heilpraktiker sind darauf spezialisiert, nur spezifische Gelenke einzurichten. Es gibt immer mehr Überlappungen zwischen den Therapieformen.
Manuelle Therapien, also die ARbeit am Körper, werden immer glaubwürdiger und beliebter, weil bewiesen ist, daß sich das Befinden vieler Menschen dadurch verbessern läßt.


Individuelle Therapie-MASSAGE 2-ARTEN DER MASSAGE

SHIATSU
Eine alte form der Druckpunkt-Massage. Shiatsu wird seit Jahrhhunderten in Japan praktiziert. Es basiert auf den Prinzipien der chinesischen Akupunktur . Hierbei wird Druck auf die Schlüsselpunkte der Akupunktur ausgeübt, um den Energiefluß im Körper zu stärken.

THERAPEUTISCHE MASSAGE
Diese behagliliche Fom der Massage besteht meist aus beruhigendem Streichen und Reiben. Eingesetzt wird sie oft zur Erleichterung bei Schmerzen oder bei Unwohlsein. Es hat sich gezeigt, daß sie die Erholung nach Herzinfarkten unterstützt.

REFLEXZONENMASSAGE
Eine spezielle Massage der Hände und Füße. Sie wird sowohl zur Diagnose als auch zur Korrektur gestörter Gleichgewichte im Körper angewandt.


SPORTMASSAGE
Das Merkmal dieser Therapie ist die Massage tieferer Gewebeschichten, die zur Erleichterung bei steifen Gelenken und zur Lockerung von verspannten Muskeln führt.

BEBYMASSAGE
Sie gilt nicht nur für Babys und ist ein spezielles sanftes Streichen, um allgemein die Gesundheit und das Wohlbefinden zu stärken.

BIODYNAMISCH MASSAGE
Eine Kombination der Massage mit Körperübungen und psychologischen Elementen

WIE MASSIERT MAN RICHTIG ?
Wichtig ist ein ruhiger warmer Raum mit gedämpftem Licht. Der zu massierende Patient benötigt ein begueme, aber feste Unterlage (z. B. eine Matratze, einen Futon oder eine dicke Decke), zusätzlich zur Unterstützung des Kopfes ein weiches, handliches Kopfkissen und ein oder mehre große Badetücher, um die nicht massierten Körperteile abzudecken.

METHODE
Die Massage sollte rhytmische und fließend sein. Unterschiedliches Streichen sollte ineinander übergehen. Bei einer Vollkörpermassage ist es ratsam, mit dem Gesicht oder dem Rücken zu beginnen. Hierdurch wird die Entspannung gefördert, bevor mansich den Armen oder den Beinen zuwendet. Wenn gewünscht, kann auch der Magen massiert werden. Es gibt keine starren, festen Regeln.



Individuelle Therapie-MASSAGE 1

Massage ist eine der ältesten heilenden Therapien und wurde in China und Mesopotamien wohl schon vor mehr als 5000 Jahren angewandt. Auch im antiken Griechenland zur Zeit Hippokrates war Massage wohlbekannt. Der Vater der Medizin schrieb im 5. Jahrhundert v. Chr., der Weg zur Gesundheit ist ein tägliches, wohlriechendes Bad und eine tägliche Massage mit Ölen.
Die meisten modernen Methoden der Massage wurden von dem Schweden Per Henrik Ling entwickelt, der im 19. Jahrhundert China bereiste. Ling war von den östlichen Massagetechniken so stark beeindruckt, daß er eine eigene Form entwickelte, um die öästlichen Handhabungen zu integrieren.

DIE WOHLTATEN DER MASSAGE
Berührung und Streicheln sind nicht nur für Erwachsene wichtig, sondern spielen auch in der gesundheitlichen Entwicklung von Babys und Kleinkindern ein wesentliche Rolle. Das Pflegepersonal von Frühgeburten weiß, daß Babys in Inkubatoren besser und schneller gedeihen, wen sie sanft gestreichelt werden.
Eineregelmäßige Körpermassage kann den allgemeinen Gesundheitszustand und die Vitalität fördern, während spezielle Methoden Muskelspannungen lösen, Gelenkversteifungen erleichtern, die gesunde Zirkulation des Blutes stärken und den Lymphabfluß stimulieren. Massage bringt müder Haut einen gesunden Glanz zurück und erhält den Körper fest und geschmeidig. Sie ist bei nahezu allen Beschwerden wirkungsvoll, besonders bei Kopfschmerzen, Rückenschmerzen, Hyperaktivität und Schlaflosigkeit.

WAS KANN MASSAGE ?

Massage wirkt auf physischem und psyhologischem Niveau. Beschwerden, die auf Massage am besten ansprechen sind:

-Kreislaufstörungen
-Herzstörungen
-hoher Blutdruck
-Kopfschmerzen
-Hyperaktivität
-Schlaflosigkeit
-Rücken- und Nackenschmerzen
-Streß und ähnliche Störungen
-Beklemmung und Depression
-physisches Unwohlsein und Schmerzen an vielen Stellen der Skelettmuskulatur

WARNUNGEN UND GEGENANZEIGEN
Massage sollte nicht angewandt werden bei offenen Wunden, Schnitten oder Ausschlägen; bei Leuten, die an Störungen des Blutkreislaufs (wie Venenentzündung, Thrombose oder Krampfadern) leiden; oder bei hohem Fieber:
Massage ist in der frühen Schwangerschaft (erstes Drittel) nicht zu empfehlen. Während des letzten Drittels hingegen kann sanftes Streichen helfen, Rückenschmerzen zu erleichtern und die entspannung zu verstärken.
Wichting ist, kräftige Bewegungen zu vermeiden.